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Was haben Alfred Nobel und Albert Einstein mit der Photovoltaik gemeinsam?

Einstein_Nobel_PVIn den letzten zehn Jahren kann man merkwürdige Dinge in Deutschland beobachten. Plötzlich machen sich die Leute Gedanken um Dachausrichtung, Erträge, Einspeisevergütungen und den besten Wirkungsgrad. Überall werden blaue Platten auf die Dächer montiert und so komische kastenartige Geräte in oder an den Häusern angebracht. Ganze Wiesen und Felder werden mit komischen „Bäumen“ bepflanzt und immer öfter sieht man den örtlichen Energieversorger in der Straße stehen.

Sind denn alle verrückt geworden? Vielleicht.

Photovoltaik ist allgegenwärtig. Fast jeder hat schon mal Solarmodule auf Dächern gesehen und vermutlich versteht man auch wozu diese da sind. Photovoltaik-Module produzieren Strom und liefern damit unendlich nutzbare Energie aus dem All.
Doch, was ist dieses Photovoltaik eigentlich?

Wikipedia sagt folgendes dazu:

Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Seit 1958 wird sie in der Raumfahrt genutzt („Sonnensegel“). Inzwischen wird sie überwiegend auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet unter anderem Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, inTaschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.
Der Begriff leitet sich aus dem griechischen Wort für „Licht“ (φῶς, phos, im Genitiv: φωτός, photos) sowie aus der Einheit für die elektrische Spannung, dem Volt (nach Alessandro Volta) ab. Die Photovoltaik ist ein Teilbereich der Solartechnik, die weitere technische Nutzungen der Sonnenenergie einschließt.
Ende 2013 waren weltweit mehr als 134 GWp Nennleistung installiert, die mit rund 160 TWh jährlicher Produktion 0,85 % des weltweiten Strombedarfs decken könnten. In Europa deckte die Photovoltaik 3 % des gesamten Strombedarfes bzw. 6 % des Spitzenlastbedarfes. Spitzenreiter war Italien mit einem Anteil von 7,8 % am Stromverbrauch.
Photovoltaik ist simpel gesagt, die Umwandlung von Photonenenergie in Strom. Lichtempfindliches Material (z. B. Silizium) wird leitend und liefert so elektrische Energie. Es ist eine Art der Energieerzeugung die zu den Erneuerbaren zählt, dazu gehörten auch noch die Wind- und Wasserkraft, Geo- und Solarthermie, sowie Biogasanlagen.
Nun fragt sich der ein oder andere Leser was die Photovoltaik mit Alfred Nobel und Albert Einstein zu tun hat. Jeder kennt den Nobelpreis, dessen Stifter und Namensgeber Alfred Nobel ist. Auch Albert Einstein wurde dieser Preis Anfang der 1920er Jahre verliehen. Er erhielt ihn nicht für seine Relativitätstheorie, nein sondern für seine Arbeit in der Theoretischen Physik, speziell, die Entdeckung der Gesetze des Photovoltaischen Gesetzes. Der photovoltaische Effekt beschreibt die Prozesse (es werden drei unterschieden) der Wechselwirkung von Photonen mit der Materie.
Durch Einsteins Entdeckung ist es heute möglich das Sonnenlicht zu nutzen. Solange die Sonne scheint wird grüne Energie geliefert und kann ohne schlechtes Gewissen verbraucht werden. Eine Photovoltaikanlage ist eine Investition in die Zukunft und macht ein Stück unabhängig vom Stromanbieter.
Für mich ist diese Art der regenerativen Energietechniken die spannendste und fasziniert mich jeden Tag aufs neue. Wie stehst du zur Solartechnik? Begeistert oder Skeptisch? Verrate es mir in den Kommentaren.

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Autor: Lydia

Leidenschaftliche Solartechnikerin, die helfen möchte Photovoltaik einfach zu verstehen. Denn energiewenden ist auch auf dem eigenen Hausdach möglich.

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